Medizincontrolling

Medizincontrolling an der stadtklinik im diako

Das Medizincontrolling ist eine funktionsübergreifende Stabsstelle direkt dem kaufmännischen Vorstand unterstellt und seit dem Jahr 2001 etabliert.
Es dient als Schnittstelle zwischen den medizinisch-klinischen und administrativen Bereichen. Im Fokus der Betrachtung steht die Schnittstellen übergreifende Patientenbegleitung. Hierbei werden die medizinischen und die ökonomisch-betriebswirtschaftlichen Sichtweisen der Krankenhausbehandlung zusammen geführt. Dies dient der Strategieentwicklung, um dauerhaft eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu ermöglichen, der geforderten Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden und die Erlöse des Krankenhauses zu sichern.

Das Medizincontrolling fungiert als medizinischer Berater innerhalb der administrativen Bereiche und als betriebswirtschaftlicher Berater der klinischen Bereiche. Zusätzlich werden durch das Medizincontrolling Schnittstellen mit externen Bereichen (Krankenhausgesellschaften, Krankenkassen, Kooperationshäuser u.a.) etabliert, um die Interessen der stadtklinik nach außen und die geforderten rechtlichen und marktwirtschaftlichen Anforderungen innerhalb der Klinik zu vermitteln. Bei der Umsetzung und Entwicklung von abteilungsübergreifenden Lösungen zur Verbesserung interner Abläufe ist das Medizincontrolling aktiv beteiligt (Prozessmanagement).

Durch diese Funktionen ergeben sich zahlreiche strategische und operative Betätigungsfelder.

Aufgabenschwerpunkte der Stabsstelle Medizincontrolling

  1. Kodierqualität und Dokumentation
    • Plausibilitätsprüfung der Leistungserfassung
    • Überprüfung und Optimierung der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation
  2. Direkte Patienten- und Klinikunterstützung durch Casemanagement
  3. DRG – Berichte mit Detailauswertungen für die Fachabteilungen und Geschäftsführung
  4. Strategische Aufgaben
    • Funktion als Berater des ärztlichen Bereichs
    • Interne Budgetierung - Interpretation der Daten
    • Medizinische Leistungsplanung und -erfassung
    • Analyse der Leistungsdaten
    • Leistungsplanung zu Budgetverhandlungen
  5. Zentrale Bearbeitung von Kassen- und MDK-Anfragen
  6. Schnittstellenmanagement der verschiedenen Bereiche
    • Belegärzte
    • Fachabteilungen
    • EDV-Abteilung
    • Patientenverwaltung
    • Controlling
    • Finanzbuchhaltung
  7. Enge Zusammenarbeit mit dem Controlling und dem Qualitätsmanagement
  8. Wissensmanagement / Informationsmanagement
    • Unterricht an der Krankenpflegeschule
    • Handbücher / Kodierfibeln / Empfehlungen für die einzelnen Fachabteilungen
    • Informationssammlung / interne Fortbildung (z.B. Rechtssprechungen, Fachpublikationen, amtliche Mitteilungen)